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Elektroanlagen - Im Garten , innen u. aussen

Wichtige Information.

Info

Wer darf was ? 
Welche Tätigkeiten  im Bereich elektrischer Anlagen und Betriebsmittel von welchen Mitarbeitern ausgeführt werden dürfen. Dabei unterscheidet man zwischen:  

Elektrofachkraft
Nur eine Elektrofachkraft darf z.B. elektrische Anlagen und Betriebsmittel errichten,
ändern und in Stand halten! Die fachliche Qualifikation als Elektrofachkraft wird im Regelfall durch eine Ausbildung z.B. als Elektroingenieur, -techniker, -meister oder - Geselle nachgewiesen. Sie kann aber auch durch eine mehrjährige Tätigkeit mit Ausbildung in Theorie und Praxis nach Überprüfung durch eine Elektrofachkraft nachgewiesen werden, wobei der Nachweis zu dokumentieren ist. 

Und auch hier wird noch unterschieden,  Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden.......................Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung .


Elektrotechnischer Laie
Er darf, da ohne spezielle Ausbildung, nur noch wenig: z.B. ein- und ausschalten,
Steckvorrichtungen zusammenfügen und trennen, Funktionssicherheit feststellen, erkennbare Mängel ermitteln, Schraubsicherungen, Glühlampen u. ä. einsetzen und
auswechseln sowie einfach äußerliche Reinigungsarbeiten an geschlossenen Anlagen durchführen

Was bedeutet dies nun ?
Nur Fachkräfte dürfen elektrische Anlagen errichten.
Ziehen Sie also in "jedem Fall"  einen Fachman hinzu wenn Sie an der Elektro Anlage bauen oder etwas ändern wollen.
Fragen SIe Ihren Vorstand, im allgemeinen gibt es in jeder Kolonie Fachleute die Ihnen Helfen Sie Anleiten und die ggf. von Ihnen getätigte Installation Prüfen und in Betrieb nehmen.

Die TAB und die NaV §13 ist hier eindeutig.

HINWEIS: Mitarbeiter aus dem Baumarkt sind in den seltesten Fällen Fachleute, die Auskünfte müssen nicht richtig sein !
Denken SIe daran das ein kleiner Fehler IHR LEBEN KOSTEN KANN


Die hier im Nachgang eingestellten Hinweise sind "immer" unter den vorgenannten Gesichtspunkten zu betrachen, und soll vor allem klar machen wie es aussehen "sollte".
Gem. den vorstehenden Bestimmungen dürften "NUR" Fachleute in einem Baumarkt Elektromatiral erhalten, da sie als Laie es ohnehin nicht montieren dürfen und schon gar nicht in Betrieb nehmen ! Real : IST DEM IST ABER NICHT SO....

Dehalb hier dieser Hinweis....

Gez. Uwe Keßler ( Elektofachkraft )
PS: Auch ich musste meine eigene Neu-Installation durch ein im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen abnehmen lassen inklusive der "Fertigmeldung" an den Netzbetreiber.

 Daneben (eigentlich: zuvor) MUSS der besagte Fachbetrieb aber auch die Anlage komplett durchmessen und dies schriftlich festhalten.
Das geht vom Isolationswiderstand JEDER EINZELNEN verlegten Leitung (wird gerne "vergessen") über die Durchgängigkeit und Niederohmigkeit der Schutzleiter bis hin zur Einhaltung der Abschaltbedingungen (Wirksamkeit der Schutzmaßnahme gegen elektrischen Schlag bei indirektem Berühren). Außerdem ggf. so Sachen wie der Erdungswiderstand eines evetl. notwendigen Erders.
Hierzu wird ein Protokoll erstellt.

Als Auftraggeber/Käufer kann (und sollte) man sich eine Kopie aushändigen lassen.

 

Die 5 Sicherheitsregeln

Immer wieder kommt es in Haushalten, Unternehmen oder auf Baustellen zu Spannungsunfällen, die auch tödlich enden können!! Beachten Sie deshalb grundsätzlich folgende 5 Sicherheitsregeln bevor Sie mit der Arbeit an elektrischen Anlagen beginnen:

1. Freischalten

Zuerst muss die Spannung abgeschaltet werden. Dies geschieht in Haushalten z.B über das Herausdrehen der Schmelzsicherungen oder das Abschalten des betreffenden Leitungsschutzschalters.

2. Gegen Wiedereinschalten sichern

Damit eine Gefährdung ausgeschlossen werden kann, muss ungewolltes Wiedereinschlten sicher verhindert werden. Sollten Sie z.B. Schmelzsicherungen herausgedreht haben, führen Sie die Einsätze am Bestem mit sich bis die Arbeiten am Stromkreis beendet sind. Bei Leitungsschutzschalter kann das Schaltschloss durch ein Stück Draht blockiert werden.

3. Spannungsfreiheit feststellen

Nachdem Sie Schritt 1 und 2 befolgt haben, MUSS vor Beginn der Arbeiten die Spannungsfreiheit festgestellt werden!! Dies Überprüfen Sie am Besten mit einem zweipoligen Spannungsprüfer (DUSPOL). Einpolige Spannungsprüfer liefern keine zuverlässigen Ergebnisse.

4. Erden und Kurzschließen

Diese Regel muss erst ab einer Spannung von 1000 Volt berücksichtigt werden. Zuerst muss geerdet werden, dann muss die ERDE mit den kurzzuschließenden aktiven Teilen verbunden werden.

5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

Bei Anlagen unter 1kV (=1000 Volt) genügen zum Abdecken isolierende Tücher, Schläuche oder Formstücke. Über einer Spannung von 1kV sind zusätzlich Absperrtafeln, Seile und Warntafeln erforderlich. In diesem Fall muss auch der Körper gesondert geschützt sein, z.B. durch einen Schutzhelm mit Gesichtsschutz und hochisolierte Handschuhe.


Kabel - Leitungen , wo darf was

Für den Begriff Kabel gibt es je nach Anwendungsfeld unterschiedliche Definitionen.

Wir machen es nicht so technisch und kompliziert und beschränken uns auf die gebräuchlichsten Typen,
für die "(Orts-) feste Verlegung".


Die wesentlichsten Unterschiede müssen wir machen zwischen "Kabel" im Erdreich oder in der Luft o. Im Wasser und "Leitungen" zur Verlegung in feuchten und Trockenen Räumen, sowie auf oder unter Putz.
Auch für Verwendung im Freien, wenn sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind,
jedoch nicht im Erdreich oder im Wasser.


Hinweis: Grundsätzlich sind "flexible" Leitungen "nicht" für die feste Verlegung zulässig.

tl_files/bauen_bilder/strom/leitung-3i.jpg
Beispiel für eine Leitungsbezeichnung nach nationaler Norm: NYM-J 3x1,5

N = Normenleitung
Y = Isolierung der Adern aus Polyvinylchlorid (PVC) (Farbe = grau)
M = Mantelleitung
-J = mit grün-gelbem Schutzleiter
3 = Anzahl der Adern
x = "mal"
1,5 = Leiterquerschnitt in mm2

Hinweis: dies nur ein Beispiel zu einer der gebräuchlichsten Kabel.

tl_files/bauen_bilder/strom/kabel-5i.jpgBeispiel für eine Kabelbezeichnung nach nationaler Norm: NYY-J 5x1,5
N = Normenleitung
Y = Isolierung der Adern aus Polyvinylchlorid (PVC) (Farbe = grau)
Y = Mantel Polyvinylchlorid (PVC) (Farbe = schwarz)
-J = mit grün-gelbem Schutzleiter


L1 = braun L2= schwarz L3 = grau

 

 

 

 

 

Zählerschrank - Lauben Ausführung ab TAB 2010

zählerschrank

Fangen wir mit einem Zählerschank an.
Hier die aktuelle Bauweise in IP 20 mit Doppeltafel und in meinem Fall nur mit Vorsicherungen, da ich die Installation schon im Voraus fertiggestellt habe und mir diese vor der Zählersetzung habe abnehmen lassen.

Das Heißt der Installateur musste "nur" den Schrank montieren und die gesamte Anlage in Betrieb nehmen.
Dies sprart natürlich enom Kosten.

Gegenüber der alten TAB ist das hier nun etwas enspannter geworden, da man zuvor eine Feuerfeste Rückseite benötigte, Sowie bei Holzlauben eine Feuerfeste Fußbodendurchfühlung.
Dies ist nun nich mehr so. auch kann man ohne Plombenlösung noch Sicherungen nachsetzen ( ging davor auch nicht)

Auf die Fußbodendurchführung habe ich nicht ganz verzichtet und ein 50mm PE-Leerrohr gezogen. Natürlich auch für die abgehenden Erdkabel.
Somit kann man immer wieder zum Spätren Zeitpunkt hier leitungen nachziehen wenn dies erforlich wird.

Neu ist natürlich der elektronische Zähler und der SH Schalter im Fußraum der Tafel mit dem man die Anlage komplett spannungsfrei schalten kann.

Ferner muss nun ein NYY-J  3x10mm²  ( bei weiteren Strecken ggf ein 3x16mm² ) als Zuleitung verwendet werden.

Kabel wie 1x10/10 mm² oder 1x16/16mm²  wie sie in den 1980er Jahren verlegt werden durften sind inzischen komplett vom Markt verschwunden, da der PE+N heute vom HA mitgenommen werden muß.

Dies nur als Randinformation, da diese Arbeiten, die Berechnung der Leitung und Ausführung ausschließlich von einem Eingetragenen Installateur ausgeführt werden dürfen.
Buddeln dürfen SIe allerdings selbst :-)

 

Verteilung der Stromkreise

Verteilung

Hier nun die Veteilung der Stromkreise.
Verteilt wird generell mit entsprechenden Sicherungen (Leitungsschutzschalter)  für einen Bestimten Zweck und / oder Bereich.
In Unserem Fall sitzt erst einmal ein FI-Schalter ( Fehlerstrom-Schutzschalter 1P-N ) vor allen weiteren Sicherungen und schützt damit das gesamte System gegen Fehlerströme.
Dies ist die preiswertere Variante, hat jedoch den Nachteil, dass im Fehlerfall "alles"  abgeschatet wird.


Man kan es jedoch auch teurer machen in dem man alle Stromkreise mit sog. "Personenschutzautomaten" absichert.
Die sind FI-Schalter und Sicherung in einem , kosten jedoch stat 15€  ca. 95 €  je STück.
Technische Beszeichnung : "Fehlerstrom-Leitungsschutzschalter 1P+N 6kA B-Charakteristik 16A 30mA Typ A QC"

Weiterhin sind von links nach rechts: 4 Sicherungsautomaten, 1 Schalter und eine Schaltuhr verbaut.
Die erste beiden Automaten sichern das Haus mit 1x Licht und 1 x Steckdosen ab.
Der Dritte Automat ist für das  Aussenlicht , der Vierte für Aussensteckdosen , Gewächshaus und Poolpumpe.
Der Schalter überbrückt die Schaltuhr , die die Poolpumpe steuert.

Die Ströme der Sicherungsautomaten sind für Lichtstromkreise 10 Amp, für Steckdosenstromkreise 16 Amp
Hierbei ist zu beachten das die Vorsicherung nur eine 20 Amp Schmelzsicherung ist und damit nicht alle Stromkreise ausgelastet werden dürfen.
Die Absicherung ist jedoch für schwere Geräte wie Winkelschleifer oder Microwelle gewählt um die Einschaltströme der Geräte leisten zu können.

Die NAV ( Netzversorger, hier Vattenfall ) geben nur 4,7 KW je Laube frei und damit nur 25 A im Hausanschlußkasten , bei uns wird dies über die Wegverteiler mit NH00 Messersicherungen 25A realisiert.

Damit ist unsere Stromkreisaufteilung auch schon fertig.

HINWEIS: Ohne FI Schalter, sollten Sie im Gartenbreich KEINE Geräte in Betrieb nehmen, da überall mit Wasser und Strom gleichzeitg gearbeitet wird und hierdurch ein erhebliches gefahrenpotential herscht.
Ein FI-Schalter schützt sie vor TÖDLICHEN STROMUNFÄLLEN.

 

Übergang zum Erdkabel

Abzweigdose

Wir haben hier in unseren Fall einige Übergänge von Erdkabel zu Leitungen in Feuchtraum Verlegung.
Am Beispiel Gewächshaus ist hier zusehen wie dieser Übergang hergestellt wird.

IN der Abbildung sehen Sie eine Abzweigdose mit Stopfen und Schraubdeckel ( der ist im Normalfall nicht rot )
Diese Dose hat unten eine ausklinkbare  Nase die eine Luftzirkulation zulässt und trotzdem die Schutzklasse IP54 einhält.
Dies verhindert, das Kondenswasser die Klemmverbindungen beschädigt.
Im Aussenbereich sollte man DIESE etwas teureren Abzweigdosen verwenden.
Ferner sind sie wesendlich dichter und auch direkte Beregnung oder Gartenschlausch Bespränkelung macht der Dose nichts aus.
Natürlich immer unter der Vorraussetzung, das die Leitungen und Verschraubungen "fachmännisch" eingeführt und abgedichtet wurden.  Hier werden PG16 Verschraungen oder Würgenippel verwendet.

 

 

Steckdosen - Aussen

Aussensteckdose im Freien

Steckdosen im Aussenbereich .
Wie bereits vorab beschrieben, ist "zwingend" vorgeschrieben für die Aussensteckdosen bzw. Geräte , einen "eigenen Stromkreis" zu verwenden und diesen durch einen FI- Schalter zu schützen.


Nun beginnen wir mit dem "Kabel" , welches 80 cm Tief verlegt werden muss.
Zusätzlich Muss es mit sog. Kabelhauben geschützt werden und nach einer Lage von 20-30cm Sand kommt dann auf die gesamte Länge  ein gelbes PVC Trassen Warn-Band mit der Aufschrift "Achtung Kabel" .
Dies soll jedem der hier "Jahre später" am buddeln ist klar machen, das in Kürze ein Kabel kommen wird.

Sie können natürlich für sich persönlich und die Nachwelt eine Zeichnung anfertigen "wo" Ihre Versorgungsleitungen liegen. Auch können Leerrohre recht hilfreich  sein sofern diese ausrechend dimensioniert sind, z.B 50mm Abwasserrohr als Schutzrohr ist das nicht Schlechteste. 

 

Und wie ich mich und die Laubenpieper kenne fällt einem immer noch was ein wenn alles fertig gebaut ist.

In der Abbildung sehen Sie nun eine ganz gewöhnliche FR (Freuchtraum) Steckdose (auf Putz) mit der Schutzklasse IP54 , also Spritzwasser geschützt.

Diese ist direkt an das Erkkabel angeschlossen und wie schon gesagt, wenn möglich immer von unten.
Aus dem Boden kommt ein Schutzrohr welches mit einer Abstand-Rohrschelle befestigt ist. Das Schutzrohr soll das Kabel vor mechanischer Beschädigung schützen. ( schließlich sind wir im Garten)

Danach wird das kabel noch einmal abgefangen.

 

Feuchtraum Montage

FR Montage

Bleiben wir im Gewächshaus.
Hier ist natürlich ein feuchter Raum, auch wenn es dort nun nicht hinein regnet :-) 

Wir sehen hier die sog. Brett-Montage in diesem Fall trifft es nun wirklich zu, aber das ist zulässig.

Wichig ist, dass die einführungen in die Geräte sauber und Wasserdicht ausgeführt werden.
Sofern möglich führt man die Leitungen immer von unten ein; ganz einfach aus dem Grund das damit die Wasserdichtigkeit noch weit höher ist und das Risiko einer fehlerhaften Auslösung geringer.

Gerade bei den bereits beschriebenen FI-Schalter überwachten Stromkreisen sollte man hier besonders sorgfältig bei dem Anschluß von aussen Geräten, Schalter und Steckdosen .

 

 

Trokenraum - Hohlwand Montage

Montage von Schaltern und Steckdosen in trockenen Räumen, in Hohlwänden aus Holz oder Rigips.

Wie man in der Abbildung sieht wird hier eine "Hohlwand Dose" verwendet, die Leitung wird immer von oben oder unten zugeführt und muss mit dem Mantel in der Dose sicher eingeführt werden.


Also nicht Riesen Löcher in die Dose brechen sodas die Leitung beim einsetzen des Gerätes wieder nach hinten herausrutschen kann.

 

tl_files/bauen_bilder/strom/schalt_innen_holw.jpg

Diese Ansicht ist "mit" fertig angeschlossenem Schalter.

 

Zum richtigen Bohren der Löcher verwenden Sie eine extra für Hohlwanddosen gedachte Fräse.
Üblicher Weise liegt einem Set auch eine passende Schablone zur Einhaltung des Abstandes bei mehrfach Schaltern bei.

Hiermit können dann leicht passende waage und senkrechte kombinationen herstellen.

 
tl_files/icon_fig/NeedleLeftYellow-2-48x48.png

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