Lohnt es sich, in einem Kleingarten ein Hügelbeet anzulegen?

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Lohnt es sich, in einem Kleingarten ein Hügelbeet anzulegen?

Auf jeden Fall. Durch die Schrägen des Hügelbeets kann sich die Anbaufläche je nach Größe des Beetes um bis zu 30% vergrößern. Die Pflanzreihen können hier enger zusammenliegen, da der Lichteinfall höher ist. Besonders günstig ist es, mit dem Hügelbeet im Herbst zu beginnen, wenn besonders viel Schnittgut anfällt, das dann wunderbar im Beet verschwinden kann.
Für die Anlage des Beetes werden außerdem zerkleinerte Äste und Zweige, Grassoden, Gartenabfälle, Laub und Kompost benötigt. Da sich das Beet im Frühjahr schneller erwärmt und im Herbst auch noch die letzten Sonnenstrahlen einfängt, kann sich die Kulturzeit um etliche Wochen verlängern.

Aufbau
Ein Hügelbeet errichtet man am besten zum Jahresende. Wenn die anderen Gartenarbeiten abgeschlossen sind, stehen die notwendigen Materialien wie Laub und Astschnitt zur Verfügung. Über den Winter kann sich das Beet dann noch etwas setzen.

Die Grundform des Beetes sollte durch etwa 25 cm Bodenaushub festgelegt werden. Die Breite beträgt etwa 1,8 m. Eine Nord-Süd-Achse ist wegen der Sonneneinstrahlung am günstigsten. Zum Schutz gegen Wühlmäuse sollte ein feinmaschiges Drahtnetz untergelegt werden. Als Kern des Beetes legt man eine schmale, 50 cm hohe Lage Holz an. Hierfür nimmt man Zweige oder Häckselgut, die das Beet drei Jahre aufwärmen; oder auch Stauden- oder Heckenschnitt, der nur zwei Jahre Wärme produziert, aber das Beet nicht so schnell entwässert. Darüber legt man eine Schicht Rasensoden (ein ausgestochenes Stück einer Grasnarbe), die etwa 10 cm beansprucht.

Darüber schichtet man wiederum dicht 25 cm hoch nasses Laub auf. Diese Laubschicht wird dann mit 15 cm Kompost bedeckt und zum Abschluss erfolgt eine Decke aus 15 cm guter Gartenerde. Wichtig ist, dass alle Schichten gut festgetreten werden, damit keine Hohlräume entstehen.

Link zum Nachbauen (Quelle http://drobas-gartenblog.exigem.de)




Zuletzt aktualisiert am 19.02.2012 von Mario Menke.

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