Kleingärtnerische Nutzung

Flächenaufteilung und Kleingärtnerische Nutzung nach dem Bundeskleingartengesetz

Weil für Erholungsgrundstücke ein Mehrfaches an Pacht verlangt werden kann, werden natürlich Begehrlichkeiten geweckt. Bei zu geringer kleingärtnerischer Nutzung würde der Bezirksverband als Hauptpächter gegen den Pachtvertrag verstoßen. Aus diesem Grund Sind alle Vereine angehalten dies zu vermeiden und müssen für die EInhaltung sorgen.   helfen Sie mit und ernten Sie was Sie sehen (sähen) .....
Die Dreiteilung zu etwa gleich großen Anteilen an Obst-/Gemüseanbau, Erholungsfläche/Rasen und bebauter/versiegelter Fläche ist ein probates Mittel, um dies einzuhalten und Spaß macht es auch ein Kleingärtner zu sein .          BGH III ZR 281/03: Seite 1c

 

Gem. Pachtvertag §6.
Abs. 6. Neben der Grundfläche der Laube dürfen höchstens 6 % der verbleibenden Kleingartenfläche versiegelt sein.

Die Vorschriften für die Errichtung baulicher Anlagen können
für jede Kleingartenanlage anders sein!

 

Hier ein Rechenbeispiel ... Zum berechnen Ihrer Fläche tragen Sie oben die Gesamtfläche ein.

Begriffsbestimmungen:

1. Versiegelte Fläche
Eine versiegelte Fläche im Sinne einer Gartenordnung, ist die Herstellung einer wasserundurchlässigen tragfähigen Schicht wie z.B.: Beton,  Platten , jewedem wasserunduchlässigem Maretrial ;dazu zählen auch Terrassen und Wege.
( Bei der Berechnung werden 6% der (Gesamtfläche-24m²) angesetzt. )


TIP: Achten Sie auf Ihre Wege und Terrassenflächen, man muss ja nicht alles zudecken. :-)
Kies oder Mulch , versetzte Steine oder Rasengittersteine sind offene Flächen.

2. Grabeland
Grabeland im Sinne einer Gartenordnung ist eine Bodenfläche, die in der Regel jährlich umgegraben wird und mit Gemüsepflanzen, Erdbeeren, Kartoffeln usw. bestellt ist.

4. Kleingärtnerisch genutzte Fäche
Bestandteile der kleingärtnerisch genutzten Fläche sind
- das Grabeland
- die Standflächen der Obstbäume und Sträucher mit ihren Abstandsflächen
- die Anpflanzungen von ein- und mehrjährigen Stauden und Blumen.

 

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